Mercedes Elektroautos

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2019 will Mercedes sein erstes, reines Elektroauto auf den Markt bringen, weitere folgen. Aktuell wird mit 100 Fahrzeugen am Tag geplant, der Hochlauf soll 2020 kommen. Gefertigt wird das Mercedes Elektroauto in Bremen. Ab Herbst 2019 kommt er dann auf die Straße. Weitere E-Autos der EQ-Reihe sollen ebenfalls in Bremen vom Band laufen.

Wurde aber bereits zurückgerufen, da man zwei Fehler beheben musste. Die Umweltbilanz schaut aber ganz passabel aus. Anfang 2020 war zudem die Rede davon, dass man die Produktionskapazität des EQC zurückfahre, was das Unternehmen mittlerweile dementiert hat. Unsere Eindrücke des EQC haben wir in Kurzform bereits festhalten können. Mittlerweile scheint man auch wieder auf Kurs in puncto Produktion zu sein.

Mercedes Elektroautos – Bis 2022 will Mercedes sein Portfolio elektrifizieren

Bis 2022 soll das Ganze Portfolio von Mercedes-Benz durch Mercedes Elektroautos elektrifiziert sein, Smart bereits 2020. Grundsätzlich schreibt man sich elektrisch fahren in allen Fahrzeugsegmenten auf die Fahne. Schließlich ist man sich auch sicher, dass man den Klimawandel angehen muss. Und E-Antriebe seien Kern der Mercedes-Strategie. Ggf. müsse man diese eben auch im Luxus-Segment konsequent verfolgen. Aber auch im Bereich der Logistik wird darauf geachtet CO2-ärmer unterwegs zu sein. Um diese Bemühungen zu unterstreichen ist Mercedes-Benz im August 2020 “The Climate Pledge” beigetreten; gegründet von Amazon. Diesen hat man zudem über 1.800 E-Transporter verkauft.

Zukünftig werden alle Elektro-Aktivitäten in der E-Mobility Group (EMG) gebündelt. Diese definiert künftig marken- und spartenübergreifend die Strategie zu Elektro-Komponenten und kompletten E-Fahrzeugen und erarbeitet eine weltweit einheitliche Architektur. Hierzu nimmt der Konzern auch ein weitreichendes Sparprogramm im Kauf, um für die Zukunft besser aufgestellt zu sein.

Vielfältige Modellauswahl steht im Raum

Nicht nur Fahrzeuge wie das Mercedes-Benz Concept EQA – EQ-Kompaktklasse-Konzept könnten dann Realität werden, sondern auch Brennstoffzellenfahrzeuge und Hybrid-Sportwagen. Wobei man sich im April 2020 von Brennstoffzellenfahrzeugen im PKW-Bereich verabschiedet hat und diese nun mit Volvo im Nutzfahrzeugsektor vorantreiben möchte. Mit dem Mercedes-Benz GenH2 Truck will man einen entsprechenden LKW auf die Straße bringen. Vorher kommt allerdings noch eine reine E-Variante eines LKW auf die Straße.

Eine entsprechende Bündelung der Brennstoffzellen-Aktivitäten habe man bereits vorgenommen. Stattdessen heißt es bei Daimler: “electric first”. Sogenannte e-fuels seien hingegen keine Option.

Zurück zum EQA, hier teilte Mercedes-Benz Anfang 2020 mit, dass man diesem im laufenden Jahr noch vorstellen werdeerste Wintererprobungen sind noch im Februar gestartet. Auch eine Kompakt-Limousine entsprechend der C-Klasse ist in Planung. Des Weiteren stehen Gerüchte und bestätigte Einführungen des EQVdessen Preis mittlerweile feststeht, EQS, EQB sowie des eVito Tourer und ersten E-Autos von AMG im Raum – wie der AMG One. Dieser nährt sich langsam der Serienreife. Der EQS soll ein richtiger Tesla-Widersacher werden; so die ersten Gerüchte. Ebenfalls brachte Mercedes-Benz Anfang November die vollelektrische G-Klasse (EQG) ins Gespräch, erste Schritte sei man hier bereits gegangen. Auch ein kleiner Elektro-Vans soll auf die Straße kommen, die T-Klasse.

Der EQV war im Frühling 2019 bereits auf der Straße unterwegs für erste Probefahrten. Bei der Weltpremiere waren wir anwesend und konnten ein Gespräch mit Mercedes-Verantwortlichen über den EQV führen. Den e-Vito Tourer haben wir uns auch ein wenig genauer angesehen, da er in einem ähnlichen Segment wie der EQV unterwegs sein könnte.

Aber auch abseits des PKW-Bereichs bewegt sich einiges. Im Bereich E-Transporter ist man mittlerweile auch in die Serie gestartet und lässt im Werk Düsseldorf den e-Sprinter vom Band fahren. In USA setzt eine Daimler-Tochter auf vollelektrische Schulbusse, in Deutschland kommen E-Müllsammler zum Einsatz. Generell lässt sich festhalten, dass Mercedes schon mehr als 7 Millionen km rein elektrisch mit seinen Nutzfahrzeugen zurückgelegt hat.

Für Batterien setzt Daimler auf Kooperationen und eigene Forschung

Daimler gab bekannt, dass man mit dem chinesischen Hersteller CATL betreffend E-Autobatterien zusammenarbeiten wird. Diese Zusammenarbeit hat man kurz daraufhin noch weiter vertieft. Zudem wurde bekannt, dass Mercedes-Benz erstmals Batteriezellen aus CO2-neutraler Produktion bezieht. Im September dann die überraschende Neuigkeit, dass der erste Gelenkbus mit Festkörper-Batterie zeitnah auf die Straße kommen soll.

Des Weiteren hat man sich zum Ziel gesetzt Standards für Arbeits- und Menschenrechte bei Problemrohstoffen sicherzustellen. Auch eine Kooperation mit BMW sei vorstellbar, insbesondere bei Skaleneffekten verspricht man sich Vorteile aus der Zusammenarbeit. In Bezug auf autonomes Fahren habe man eine entsprechende Kooperation aufgehoben, dafür sei man nun mit NVIDIA in diesem Bereich verstärkt unterwegs.

Die Batterieentwicklungsbereiche der Daimler AG und der hundertprozentigen Tochter „Deutsche Accumotive GmbH und Co. KG“ werden zu einem zentralen Kompetenzzentrum zusammengelegt. Insgesamt kann Mercedes-Benz Cars nun auf über acht Batteriefabriken an sechs Standorten auf drei Kontinenten zurückgreifen, wenn es darum geht die eigenen E-Fahrzeuge mit Batterien auszustatten. Hierfür hat man sich für über 20 Milliarden Euro Batteriezellen bis ins Jahr 2030 gesichert.Über entsprechende Engpässe sei man demnach hinweg. Zuletzt ist eine neue Batterie-Produktion in Bangkok entstanden. Im April 2020 sprach dann Daimlers Batterie-Chef über aktuelle und kommende Elektroauto-Akkus von Mercedes-Benz. Zudem sei eine 480 Millionen Dollar Beteiligung an Batterie-Partner Farasis geplant; welche mittlerweile umgesetzt wurde. Im Juni 2020 wurde dann bekannt, dass die Daimler-Tochter Accumotive „in Kürze“ 500.000 Batterien im Jahr fertigen soll.

Aber auch mit Start-Ups wie Sila Nanotechnologies arbeitet man an den Batterien der Zukunft. Als auch mit Hydro-Québec. Mercedes selbst hat zudem im Januar 2020 das Mercedes Benz Concept VISION AVTR mit einer neuartigen, organischen Batterie vorgestellt. Des Weiteren vertieft man Gespräche mit BMW für tiefergehende Kooperationen, gar ein gemeinsamer Elektro-Kleinwagen steht zur Diskussion.

PHEV zur Erreichung der CO2-Emissionsziele Mittel der Wahl

Plug-In-Hybride und Elektroautos gelten als Mittel der Wahl, um die CO2-Emissionen in Bezug auf die eigene Flotte spürbar zu senken. Wobei Mercedes-Benz klar ist, dass diese nur sinnvoll sind, wenn man sie regelmäßig lädtGilt auch für den Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel. Auch die Produktion soll langfristig CO2-neutral werden. Wie Mercedes-Benz im Oktober 2018 zu verstehen gab, ist deren Bilanz der CO2‑Emissionen bei E-Autos und PHEV trotz hohem Aufwand positiv. Einen Antrieb, welchen man übrigens stetig weiter entwickelt.

Ansonsten erfährt man in diesem Artikel was Daimler vom EQC für künftige Generationen gelernt hat, für den ZF übrigens der Antriebslieferant ist. Feststeht, nur E-Autos auf die Straße zu stellen sei derzeit keine Option. Wie nun im Mai 2020 nochmals bestätigt wurde. Im März 2020 erfolgte dann die Vorstellung des Mercedes CLA Coupé, CLA Shooting Brake und GLA als Plug-in-Hybrid.

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